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»Auferstehn, auferstehn!« – H. F. Kohlbrügge

›Auferstehen! Auferstehen!‹ – das ist das mächtige Wort Christi, die mächtige Wahrheit der Gnade Gottes, welche sie behauptet hat und auch behaupten wird bis an den jüngsten der Tage.

Auferstehung bietet der Herr durch das Wort Seiner Macht. Und sie stehen auf ihren Füßen, die zuvor tot waren, und ihrer ist ein großes Heer.  So lesen wir bei dem Propheten Hesekiel Kap. 37, Vs. 1-14.

Mit Ihm hat Er uns lebendig gemacht, die wir tot lagen in Sünden und Übertretungen. Er hat uns alle unsere Sünden geschenkt, da Er uns mit Christus auferweckt hat. Er hat uns den Kuss seines Friedens gegeben und uns in Christus gesegnet mit allerlei geistlichen Segnungen.

Mit Christus sind wir, da Er begraben wurde, mit allem, was wir sind, mit allen Werken des Fleisches, mit allen unseren Gliedern der Erde gleich gemacht worden. Da trugen wir nach dem Geist unsere Strafe: Erde bist Du, und zu Erde sollst Du werden! Unsere Schuld, unsere Sünde, unsere Strafe, sie wurde begraben in Christi Grab samt allen unseren Sorgen und Nöten. Wir, was wir leiben und leben, wurden mit Ihm begraben – und aus Seinem Grabe gingen wir mit Ihm prangend hervor. – Das Fleisch ist dahin, es hat auch nichts mehr zu sagen! In seinem zerrissenen und verzehrten Fleische wurde es ins Grab gebracht.

Und dennoch – auch dieses Fleisch ist in Ihm auferstanden! Auferstehen wird es an Seinem Tage, herrlich und verklärt. Und wie mächtig wirkt die Macht Seiner Auferstehung in uns, die wir glauben, nach der Wirkung, mit welcher Er sich alles untertan gemacht hat und auch unseren richtigen Leib ähnlich machen wird Seinem verklärten Leibe.

[aus: H. F. Kohlbrügge, Festpredigten, S. 11f.]

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