Wegen des Osterwochenendes feiern wir das Herrnmahl im April nicht am ersten Sonntag, sondern am zweiten – also am 8. April!
Abendmahlsgemeinschaft ist Bekenntnisgemeinschaft
Am kommenden Tag des Herrn, dem 7. August, werden wir d.v. wieder das Herrnmahl feiern. Dazu sind grundsätzlich alle Mitglieder der Gemeinde eingeladen, sowie diejenigen, die durch ein Zeugnis ihrer Mitgliedschaft (von einer anderen Kirche) zugelassen wurden.
Form das heilige Abendmahl zu halten (1563)
Die Pfälzer Kirchenordnung von 1563 ist ein wichtiger Vorläufer unserer Kirchenordnung. Sie beinhaltet neben typischen »Kirchenordnungsparagraphen« auch den Heidelberger Katechismus, eingebettet auf halbem Wege zwischen der Anleitung für die Kindertaufe und der für das Abendmahl.
Daneben finden sich auch Formulare zu allerlei gottesdienstlichen Zwecken (Taufe, Abendmahl, Eheschließung, Ordination etc.)
Erastus und die (Wieder-)Einführung des Brotbrechens
Thomas Erastus (geb. Lüber; 1524–1583) war ein Schweizer, der in Basel, Bologna Medizin studierte, die medizinische Forschung der Zeit radikal erneuerte und später Leibarzt verschiedener Fürsten wurde.
Audio vom Gottesdienst am 22. Mai 2011
Am Tag des Herrn dem 22. Mai hatten wir Pastor Dr. Victor D‹Assonville als Gastprediger in der SERK. Außerdem haben wir dort das Herrnmahl gefeiert.
»O der wundergroßen Gnaden« (Abendmahlslied)
Melodie: Psalm 42 aus dem Genfer Psalter
Text: Anna Maria von Hessen-Darmstadt
1. O der wundergroßen Gnaden,
Heißet das nicht Gütigkeit,
Dass uns Jesus hat geladen
Zu dem Tisch, den er bereit‹t?
Jesus ladet uns zu Gast,
Dass wir aller Sorgenlast,
Aller Sünd‹ und Not entnommen,
In den Himmel mögen kommen.
Anleitung zur Selbstprüfung vor dem Herrnmahl

Ich habe schon einmal auf diese Ressource hingewiesen, will es aber gerne wieder tun:
Es ist unsere Pflicht, die Pflicht eines jeden Christen, sich selbst sorgfältig zu prüfen, bevor er an den Tisch des Herrn tritt, um dort mit seinen Schwestern & Brüdern das Herrnmahl zu halten:
Fragen vor der Kommunion an die Jugend
In der reformierten Kirche war es stets üblich, dass Jugendliche – das heißt »Kinder des Bundes«, die in der Gemeinde unter den Verheißungen Gottes und einer christlichen Erziehung herangewachsen sind – die Bekenntnis ihres Glaubens ablegen wollen, um damit Zugang zum Tisch des Herrn zu erhalten, dies anhand einiger Fragen tun, die sie in der Katechese (dem kirchlichen Unterricht) gelernt haben.


