Predigt zur Ordination und Einsetzung von Matthias Mangold in das Ältestenamt am 27. November 2011.
(N.B. Die Tonqualität ist leider schlecht, da das Kanzelmikrofon ausgefallen ist.)
Predigt zur Ordination und Einsetzung von Matthias Mangold in das Ältestenamt am 27. November 2011.
(N.B. Die Tonqualität ist leider schlecht, da das Kanzelmikrofon ausgefallen ist.)
Am vergangenen Sonntag, dem 27. November 2011, wurde Herr Matthias Mangold zum Amt des Presbyters (Ältesten) ordiniert und unter Gebet feierlich im Gottesdienst eingesetzt.
Im Zusammenhang mit der Ordination und Einsetzung von Matthias Mangold in das Amt des Ältesten d.v. am kommenden Sonntag, sowie die Predigt über
1. Petrus 5,1–6, möchte ich nochmals hinweisen auf die vorzüglichen »Wortbetrachtungen« zu besagter Schriftpassage von Hermann Friedrich Kohlbrügge.
Die fünf Predigten, samt einem Nachtrag, haben folgende Titel und sind hier zu finden:
…es ist eine sehr gute und höchst nutzbringende Übung zur Demut, wenn [Gott] uns daran gewöhnt, seinem Worte zu gehorchen, ob es auch durch Menschen gepredigt wird, die uns gleich sind, ja, die uns zuweilen auch an Würde nachstehen.
Das »Amen« in der Kirche wird heute leider weithin als fromme Floskel verstanden. Vielleicht deshalb habe ich den Eindruck, dass es in manchen Freikirchen langsam ganz auszusterben scheint. Es ist vielleicht einfach nicht zeitgemäß oder gar »hip« genug. Wer redet heute schon noch so kannaanäisch?
Pfarrer Kurt Vetterli hat auf seiner Webseite eine Übersetzung eines Artikels von Dr. Michael Horton zum Thema: »Die Bedeutung des kirchlichen Amtes im gewöhnlichen Dienst« veröffentlicht.
Sehr lesenswert!
Ich habe soeben das Formular für die Ordination von Ältesten ins Netz gestellt. Es ist in dieser oder ähnlicher Form in reformierten Kirchen weltweit seit der Reformationszeit in Gebrauch.
Das Kirchenregiment ist die Ausübung der Vollmacht und Autorität, die der Herr Jesus Christus, dem selbst »alle Gewalt im Himmel und auf Erden« übertragen worden ist (
Mt 28,18), der Gemeinde in und durch ihre Amtsträger übertragen hat.
Manche Christen denken, seit der Reformation – in Folge der Wiederentdeckung der Bibel für das Volk – sei die persönliche Bibellese und das eigene Bibelverständnis mindestens gleichgestellt mit der öffentlichen Predigt durch einen berufenen Prediger im Gottesdienst der Gemeinde. Vielleicht sogar noch etwas höher anzusiedeln, denn einem Prediger kann ich im Grunde nicht wirklich trauen; mir selber traue ich da schon eher!