Ämter

Artikelempfehlung: »Die Bedeutung des kirchlichen Amtes«

Pfarrer Kurt Vetterli hat auf seiner Webseite eine Übersetzung eines Artikels von Dr. Michael Horton zum Thema: »Die Bedeutung des kirchlichen Amtes im gewöhnlichen Dienst« veröffentlicht.

Sehr lesenswert!

Formular zur Ältestenordination online!

Ich habe soeben das Formular für die Ordination von Ältesten ins Netz gestellt. Es ist in dieser oder ähnlicher Form in reformierten Kirchen weltweit seit der Reformationszeit in Gebrauch.

Grundsätze des reformierten Kirchenregiments

Das Kirchenregiment ist die Ausübung der Vollmacht und Autorität, die der Herr Jesus Christus, dem selbst »alle Gewalt im Himmel und auf Erden« übertragen worden ist (Mt 28,18), der Gemeinde in und durch ihre Amtsträger übertragen hat.

Predigt und »Stille Zeit« – die richtige Balance macht’s!

Manche Christen denken, seit der Reformation – in Folge der Wiederentdeckung der Bibel für das Volk – sei die persönliche Bibellese und das eigene Bibelverständnis mindestens gleichgestellt mit der öffentlichen Predigt durch einen berufenen Prediger im Gottesdienst der Gemeinde. Vielleicht sogar noch etwas höher anzusiedeln, denn einem Prediger kann ich im Grunde nicht wirklich trauen; mir selber traue ich da schon eher!

Luther über den Unterschied zwischen Person und Amt

Martin Luther stellt in seiner Auslegung von Matthäus 5,5 die Frage, ob der Befehl »sanftmütig« zu sein, nicht im Grunde die Autorität von Amtsträgern – Richtern, Fürsten, der Polizei, Herren, Vätern, Ehemännern usw. aufhebe. Er antwortet mit einem klaren »Nein!«

Gebet eines Pastors










Viel Tausend Teufel mögen walten
die Wahrheit durch Lüge niederhalten
möge doch der Herr mich treu befinden
mir größre Bürde aufzubinden
kann doch die Last der Wahrheit allein
das süßeste Martyrium sein.

Gemeindewachstum nach Gottes Art

Zwei Merkmale

Traditionell haben Protestanten anhand zweier bzw. dreier Merkmale beurteilt, ob die Kirche, irgendeine Kirche, eine biblische ist oder nicht – diese sind die Predigt des Evangeliums, der rechte Gebrauch der Sakramente.

Zwingli über den Segen der Predigt

Möge also unter eurer [der Preidger] Führung der vorderste von allen Propheten [Jesaja] bei den Obrigkeiten, den Städten und Völkern seine Posaune ausstrecken und möge er auffordern, dem Herrn den Weg zu bereiten – dann werdet ihr einsehen, dass es nicht aus frechem Eigensinn, sondern aus Pflichtbewusstsein geschieht, wenn unsere Propheten unsere Sitten, die vernachlässigte Gottesfurcht, die vernachlässigte Gerechtigkeit, die missachteten Gesetze ein bisschen scharf angreifen […] So sei denn Jesaja der Spürhund, der vom Einschlafen und Verwedeln nichts wissen will! […] O glückliche Obrigkeiten, Städte und Völker, bei denen der Herr durch seine Knechte, die Propheten, freimütig redet! Denn so wird die Gottesfurcht wachsen, die Unschuld wiederkehren und die Gerechtigkeit herrschen können! […] So möge denn der Herr dem frommen Beginnen gewogen sein, auf dass seine Herrlichkeit mitsamt unserer Unschuld mehr und mehr wachse! Amen.

Der schwere Ruf des geistlichen Dienstes

Jeder Mensch hat seine Berufung von Gott. Jedes seiner Kinder hat eine vocatio, eine Berufung für sein Leben. Keine Berufung ist jedoch gleichzeitig (!) so schwer und so erhebend wie der Ruf Gottes in den geistlichen Dienst als Pastor.

»Das Amt der Presbyter« – ein wunderbar-furchtbares Amt

Hermann Friedrich Kohlbrügge, früher Pastor der Niederländisch-reformierten Kirche Elberfeld, hat einige Predigten über 1. Petrus 5 gehalten, einstmals herausgegeben unter dem Titel »Das Amt der Presbyter«. Darin betrachtet er das kirchliche Amt der Ältesten und Pastoren von verschiedenen Seiten wie das Licht, das sich in einem Diamanten bricht. Er nennt diese, die »Vorgänger der Gemeinde«.