Evangelium

Mein einziger Trost…?

Schönes und nachdenklich machendes Video zur ersten Frage des Heidelberger Katechismus.

Wichtige Ressource zur Predigt

Am kommenden Tag des Herrn wird es d.v. in der Predigt über Mt 5,17-20 um »Christus und das Gesetz – Der Christ und das Gesetz« gehen.

Über die Freiheit, Gottes Schöpfung dankbar zu genießen (Johannes Calvin)

Audio & Video zur Heidelberger Konferenz für Reformierte Theologie 2011 jetzt verfügbar

Vom 15. auf den 16. September fand die 2. Heidelberger Konferenz für Reformierte Theologie statt. Dr. Johannes W. Maris, Dr. Victor D´Assonville und Dr. Bernhard Kaiser sprachen zum Thema »Credo – Was die Kirche bekennt …«

Das göttliche Drama – Dorothy Sayers

Lasst uns in Himmels Namen das göttliche Drama unter dem furchtbaren Haufen überflächlichem Denken und kitschigem Sentimentalismus hervorziehen, der auf ihm lastet, und lasst es uns auf die offene Bühne bringen, damit es die Welt zu irgendeiner heftigen Reaktion aufschreckt. Wenn die Frommen die ersten sein sollten, die sich dabei erschrecken, dann umso schlimmer für sie; andere werden vor ihnen ins Reich der Himmel eingehen. Wenn alle Menschen sich über Christus ärgern, lass sie sich ärgern! Aber worin liegt der Sinn, dass sie sich über etwas ärgern sollten, das nicht Christus ist und ihm kein Bißchen ähnelt? Wir tun ihm denkbar wenig Ehre, in dem wir seinen Charakter verwässern, bis er er keine Fliege mehr verärgern könnte. Es ist ganz gewiss nicht die Aufgabe der Kirche, Christus den Menschen anzupassen, sondern Menschen Christus.
Das Dogma ist das Drama, nicht wunderschöne Phrasen, auch nicht tröstliche Emotionen, nicht vages Streben nach Freundlichkeit und Auferbauung, nicht das Versprechen von irgendetwas Nettem nach dem Tode – sondern die erschreckende Behauptung, dass derselbe Gott, der die Welt gemacht hat, in dieser Welt gelebt hat und durch das Grab und die Pforten der Hölle geschritten ist.
Das stellt den Heiden vor! Sie mögen es nicht glauben, aber wenigstens mögen sie erkennen, dass dies etwas ist, dass man gerne glauben würde!

Spurgeon – «Der Magnet Christus«

»(…) und ich, wenn ich von der Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen« (Joh 12,32).

Kommt, ihr Arbeiter, fasst Mut. Ihr fürchtet, dass ihr keine Hörer herbeiziehen könnt? Versucht es mit der Predigt von einem gekreuzigten, auferstandenen und zum Himmel aufgefahrenen Heiland; denn die »zieht« mehr als irgendetwas anderes, was sich je unter den Menschen kund gegeben hat.

Was hat Christus am Kreuz vollbracht?

Am vergangenen Sonntag haben wir im Kirchlichen Unterricht unsere Reihe über den Heidelberger Katechismus kurz unterbrochen, um uns der wichtigen Frage »Was hat Christus am Kreuz vollbracht?« zu widmen. Dabei wurden verschiedene Antworten präsentiert und ins Licht der Heiligen Schrift gestellt. Der Vortrag kann hier angehört und heruntergeladen werden.

Sabbatlektüre: Calvin über Christus unseren Mittler

Aber noch aus einem anderen Grunde mußte der, der uns erlösen sollte, wahrer Gott und wahrer Mensch sein. Denn er sollte ja den Tod überwinden — und wer sollte das vermögen als das Leben? Er sollte die Sünde niederwerfen — und wer sollte das ausrichten als die Gerechtigkeit selber? Die Mächte der Welt, die in der Luft herrschen, sollte er stürzen — und wer sollte das können als eine Kraft, die stärker war als die Welt und alle Gewalten? Bei wem aber ist nun das Leben, bei wem die Gerechtigkeit, bei wem die Herrschaft und Gewalt über alle Himmel — als bei Gott allein? So hat sich Gott in seiner großen Barmherzigkeit selber in der Gestalt seines eingeborenen Sohnes zu unserem Erlöser gemacht, um uns von der Sünde frei zu machen.

Olevian über den Namen »Jesus«

…so oft ich den Namen Jesu höre, soll ich an die ganze Seligkeit gedenken, die in dem Namen Jesu mir und allen Gläubigen verheißen wird, wie der Engel selbst den Namen Jesus durch die Verheißung so drinnen begriffen ist, erkläret, da er spricht (Matth. 1 Vs. 21): Dann er wird sein Volk selig machen von ihren Sünden. So weiß ich, daß er auch mich, der ich an ihn glaub und zu seinem Volk gehöre, und darum zum Glied Christi und seines Volks getauft bin, selig gemacht hat durch sein Verdienst von meinen Sünden, daß sie mir in Ewigkeit verziehen sein, und auch durch seine Kraft von den übrigen Sünden die mich betrüben, entledigen werde, und das ewige Leben, das er durch seinen Geist in mir angefangen, vollkömmlich in mir offenbaren, wenn er erscheinen wird zu unser Erlösung. Also glaub ich, daß auch um meinetwillen der Sohn Gottes diesen herrlichen Namen Jesus, das ist Seligmacher, führe, auf daß er die Wahrheit seines Namens in meiner und aller Gläubigen Seligkeit wirklich und mit der Tat beweise. Getreu ist der, der diesen herrlichen Namen Jesus führet, und der es verheißen hat, der wirds auch tun.

Bavinck über die Nutzlosigkeit des Glaubens in der (post-)modernen Welt

Vor über hundert Jahren (1904) schrieb der niederländische Pastor und Professor Herman Bavinck folgende zynische Worte einer Rede, die auch heute noch – mutatis mutandis - sehr treffend sind: