Gottesdienst

Johannes a Lasco über die Absolution

Johannes a Lasco (1499-1560) war ein polnischer Baron und recht früher Reformator. (Er hatte noch 1521 die Priesterweihe erhalten.) Bekannt wurde er vor allem für sein Wirken als Superintendent der (reformierten) Kirche in Emden sowie anschließend als Pfarrer der Flüchtlingsgemeinde in London.

Die Rolle des Gesetzes im Gottesdienst

Für eine christliche Kirche kann es keine Frage geben – in jedem Gottesdienst müssen unabänderlich sowohl Gesetz als auch Evangelium zur Sprache kommen. Die ganze Heilige Schrift (2Tim 3,16), der ganze Ratschluss Gottes (Apg 20,27) ist Grundlage der christlichen Lehre und Frömmigkeit.

Das »Gloria Patri«

Wir singen in der SERK Heidelberg regelmäßig das so genannte »Gloria Patri«, auf deutsch: »Ehre sei dem Vater!« (oder genauer: »Ehre des Vaters«). Sie ist Teil unserer feststehenden Liturgie, wobei auch ab und an andere Lobgesänge seine Stelle einnehmen können.

Gemeindewachstum nach Gottes Art

Zwei Merkmale

Traditionell haben Protestanten anhand zweier bzw. dreier Merkmale beurteilt, ob die Kirche, irgendeine Kirche, eine biblische ist oder nicht – diese sind die Predigt des Evangeliums, der rechte Gebrauch der Sakramente.

Der Sabbat, oder wieso der Sonntag der erste Tag der Woche ist…

Jeden Sonntag kommt das Volk Gottes in Heidelberg und anderswo zusammen zum Gottesdienst, im Bewusstsein, dass »dem Volke Gottes noch eine Sabbatruhe vorbehalten« bleibt (Hebr 4,9).

Das Lied der Gerechten – Psalm 1

Am Sonntag werden wir, d.v., Psalm 1 singen – ein Psalm, der die Menschheit schwarz-weiß aufteilt in

Böse, Sünder, Spötter, Gottlose, die zerstreut und verschmäht werden, und die nicht bestehen können im Gericht, sondern vergehen werden

Wie sollen wir unseren Gottesdienst beginnen?

In der SERK Heidelberg folgen die Gottesdienste am Sonntagmorgen einer feststehenden Liturgie.

Die zum Gottesdienst versammelte Gemeinde hört zunächst (d.h. nach den Ankündigungen und einer kurzen Zeit der Stille und Vorbereitung), noch sitzend (!), auf das Votum (auch »Adjutorium« genannt, von lat. für »Hilfe«), den Hilfeschrei von Gemeinde zu Gott:

Der Beginn des Gottesdienstes

Die Gottesdienste der SERK beginnen absichtlich nicht mit einem Menschenwort. Nach unserem Verständnis hat Gott selbst das erste und das letzte Wort im Gottesdienst. Die Gottesdienste der Gemeinde Jesu sind nicht unsere clevere Idee, sondern Bundesversammlungen, die nicht wir, sondern der Herr des Bundes einberuft. Deshalb beginnen unsere Gottesdienste formal mit der Aufforderung Gottes, dem Ruf zur Anbetung.

Das Gebet der Gemeinde oder das Gebet des Pastors?

Frage 103 des Heidelberger Katechismus beschreibt das »Programm« eines typischen Tag des Herrn folgendermaßen:

Gott will zum einen, dass das Predigtamt und die christliche Unterweisung erhalten bleiben und dass ich besonders am Feiertag zu der Gemeinde Gottes fleißig komme. Dort soll ich Gottes Wort lernen, die heiligen Sakramente gebrauchen, den Herrn öffentlich anrufen und christliche Almosen geben.

Gottesdienst in der SERK Heidelberg








Für unsere »virtuellen« Gäste und Zuhörer haben wir heute einmal etwas Besonderes:

Wir haben einen kompletten Gottesdienst aufgezeichnet und stellen ihn hier zum Anhören bereit.