Kohlbrügge

Kohlbrügge über das Himmelreich

Das Königreich der Himmel ist eine neue Schöpfung, der ersten Schöpfung darin gleich, daß der Geist Gottes über der kalten chaotischen Masse alles Fleisches brütend gleich einer Taube schwebt und durch dieses Darüberschweben und Daraufruhen Wärme, Leben und Bewegung hervorbringt. Als solch ein Schöpfer und Erzeuger wird der Heilige Geist allenthalben in der Schrift, von Moses an und durch die Propheten hin der auserwählten Gemeine Gottes verheißen. Und so wird die Maß- gabe dieser Schöpfung, das ewige Gesetz dieses Königreichs, entworfen durch die Liebe des Vaters und besiegelt durch den Tod des Sohnes Gottes, in den Herzen der Auserwählten aufgerichtet und ausgeführt durch den „Heiligen Geist“.

Das Amt der Presbyter

Im Zusammenhang mit der Ordination und Einsetzung von Matthias Mangold in das Amt des Ältesten d.v. am kommenden Sonntag, sowie die Predigt über 1. Petrus 5,1–6, möchte ich nochmals hinweisen auf die vorzüglichen »Wortbetrachtungen« zu besagter Schriftpassage von Hermann Friedrich Kohlbrügge.

Der »Kleine Heidelberger Katechismus«

Die Niederländisch-reformiert Gemeinde Elberfeld hat unter H. F. Kohlbrügge eine leicht gekürzte und vereinfachte Version des Heidelberger Katechismus herausgegeben – den »Kleinen Katechismus« oder auch »Kurzgefasste Form der Lehre« 1.

Anleitung zur Selbstprüfung vor dem Herrnmahl

Ich habe schon einmal auf diese Ressource hingewiesen, will es aber gerne wieder tun:

Es ist unsere Pflicht, die Pflicht eines jeden Christen, sich selbst sorgfältig zu prüfen, bevor er an den Tisch des Herrn tritt, um dort mit seinen Schwestern & Brüdern das Herrnmahl zu halten:

»Das Amt der Presbyter« – ein wunderbar-furchtbares Amt

Hermann Friedrich Kohlbrügge, früher Pastor der Niederländisch-reformierten Kirche Elberfeld, hat einige Predigten über 1. Petrus 5 gehalten, einstmals herausgegeben unter dem Titel »Das Amt der Presbyter«. Darin betrachtet er das kirchliche Amt der Ältesten und Pastoren von verschiedenen Seiten wie das Licht, das sich in einem Diamanten bricht. Er nennt diese, die »Vorgänger der Gemeinde«.

Immanuel – Gott mit uns





Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären und wird ihm den Namen Immanuel geben. (Jes 7,14)

Herman Friedrich Kohlbrügge beschreibt so wunderbar die Bedeutung des Namens »Immanuel«:

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»…Maria, von welcher Jesus geboren ist…« - Kohlbrügge über Mt 1,16

Als Alternative zu Konsum und sentimentalen Weihnachtsliedern macht es Sinn, dass wir uns in diesen Tagen besinnen über die zentrale christliche Lehre der Inkarnation, d.h. der Fleischwerdung des ewigen Gottessohns Jesus Christus.

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Eine alte reformierte Kirchenordnung zum Herrnmahl




Die Kirchen-Ordnung der Christlich-Reformirten Gemeinen in den Ländern Jülich und Berg von 1671 geht auf einen noch hundert Jahre älteren reformierten Vorläufer zurück – die Artikel der Synode von Emden 1571, die wiederum auch ein Vorläufer der Dordrechter Kirchenordnung von 1619 ist (die wir als die unsere angenommen haben).

Die drei Merkmale einer gesunden Gemeinde

Man kann und muss die Frage nach den Erkennungsmerkmalen einer wahren, biblischen Kirche theoretisch aufdröseln. Doch sicherlich ist es ebenso hilfreich, solch eine gesunde Kirche, mitsamt den drei klassischen Merkmalen (notae ecclesiae) »in Aktion« zu sehen: wo das Wort Gottes, das Evangelium, lauter und rein gepredigt wird; wo die Sakramente nach Christi Einsetzung ausgeteilt werden; und wo die Kirchenzucht verstanden wird als die konsequente Seelsorge an und in der Gemeinde.

Predigten über den Heidelberger Katechismus

Manche hinterfragen, meist aus recht fadenscheinigen Gründen, die Praxis der Katechismuspredigt. Oft führt man das reformatorische »sola Scriptura« ins Feld gegen diese geprüfte und bewährte Praxis. Interessanterweise sind natürlich die Reformatoren (samt Luther!) die letzten gewesen, die im »sola Scriptura« einen Widerspruch zur Katechismuspredigt sahen.