Liturgie

Das »Gloria Patri«

Wir singen in der SERK Heidelberg regelmäßig das so genannte »Gloria Patri«, auf deutsch: »Ehre sei dem Vater!« (oder genauer: »Ehre des Vaters«). Sie ist Teil unserer feststehenden Liturgie, wobei auch ab und an andere Lobgesänge seine Stelle einnehmen können.

Wie sollen wir unseren Gottesdienst beginnen?

In der SERK Heidelberg folgen die Gottesdienste am Sonntagmorgen einer feststehenden Liturgie.

Die zum Gottesdienst versammelte Gemeinde hört zunächst (d.h. nach den Ankündigungen und einer kurzen Zeit der Stille und Vorbereitung), noch sitzend (!), auf das Votum (auch »Adjutorium« genannt, von lat. für »Hilfe«), den Hilfeschrei von Gemeinde zu Gott:

Der Beginn des Gottesdienstes

Die Gottesdienste der SERK beginnen absichtlich nicht mit einem Menschenwort. Nach unserem Verständnis hat Gott selbst das erste und das letzte Wort im Gottesdienst. Die Gottesdienste der Gemeinde Jesu sind nicht unsere clevere Idee, sondern Bundesversammlungen, die nicht wir, sondern der Herr des Bundes einberuft. Deshalb beginnen unsere Gottesdienste formal mit der Aufforderung Gottes, dem Ruf zur Anbetung.

Neue Formulare!

Ich habe heute zwei neue Formulare hochgeladen. Das zur Durchführung von Erwachsenentaufen sowie das für Beerdigungen.

Zu den Formularen

Im Vorwort der bereits erwähnten Bekenntnisschriften und Formularen der Niederländisch-Reformierten Kirche in Elberfeld beschreibt der Kirchenrat selbiger Gemeinde die Herkunft ihrer Formulare. Dies erklärt, wieso man in den Niederlanden, in Deutschland sowie heute in niederländisch- und deutsch-reformierten Kirchen weltweit immer wieder dieselben Formulare auffindet.

Neues Formular online: Kindertaufe

Formulare (oder auch Agenden) sind ausformulierte Abläufe bestimmter gottesdienstlicher Vorgänge, z.B. der Feier des Herrnmahls oder der Taufe.

Neues Formular online!

Das Formular zur Feier des Herrnmahls in der Selbständigen Evangelisch-Reformierten Kirche ist nun online.

Die Lesung des Gesetzes

Eine wichtige Entdeckung Martin Luthers, die wegweisend für sein Werk als Reformator wurde, ist, dass Gott uns Menschen durch die Bibel auf zwei Arten anredet.

Der Gruß Gottes

Unsere Gottesdienste beginnen mit einem »Votum« (manchmal auch »Adjutorium« genannt, von lat. für »Hilfe«). Bei uns ist dies sehr oft Psalm 124,8. Durch die trinitarische Eröffnungsformel zusammen mit dem Votum oder »Adjutorium« wird die Versammlung der Gemeinde als christlicher Gottesdienst identifiziert. Der Pastor, der »Votum« (und »Eröffnungsformel«) laut ausruft, ist an dieser Stelle der Mund der versammelten Gemeinde.

Die Absolution durch den Pastor

»Ego te absolvo!“ — „Ich spreche dich von deinen Sünden frei!“ So kennen Sie vielleicht die Absolution samt Kreuzzeichen durch den Priester in der römisch-katholischen Messe. Dass protestantische Kirchen, besonders reformierte Kirchen, auch so etwas wie eine Absolution in ihrer Liturgie praktizieren, kommt Ihnen vielleicht komisch vor.