Reformation

Audio & Video zur Heidelberger Konferenz für Reformierte Theologie 2011 jetzt verfügbar

Vom 15. auf den 16. September fand die 2. Heidelberger Konferenz für Reformierte Theologie statt. Dr. Johannes W. Maris, Dr. Victor D´Assonville und Dr. Bernhard Kaiser sprachen zum Thema »Credo – Was die Kirche bekennt …«

31. Mai 1567 – Tag des Martyriums Guy de Brès

Die SERK ist eine bekennende Gemeinde. Das heißt nicht, wie ich nicht müde werde zu betonen, dass uns irgend etwas wichtiger ist (oder mehr Autorität hat) als die Heilige Schrift. Vielmehr bekennen wir als Kirche einmütig das, was die Heilige Schrift sagt. Der Glaube, der in unseren Herzen entzündet wurde durch die Verkündigung des Evangeliums unter Wirkung des Heiligen Geistes, muss auch seinen Weg finden als Bekenntnis unseres Mundes (vgl. Röm 10,9-10).

Erweckung oder Reformation?

Ich habe noch nie so richtig verstanden, wie manche reformatorische Christen ständig auf der Pirsch sein können nach der nächsten Erweckung, durch die alles besser werden wird im Hause Gottes. Meines Erachtens sind uns keine solchen Erweckungen verheißen, weder endzeitliche noch irgendwelche anderen. Was uns wohl verheißen ist in der Heiligen Schrift ist der Segen Gottes auf die regelmäßige, treue Evangeliumsverkündigung und Sakramentsverwaltung und das daraus resultierende innere und äußere Wachstum. Eine ständige und stetige Reformation nach dem Wort Gottes ist nötig und nicht sporadische Erweckungen.

Rom damals und heute

Rom ist der letzte große Betrug der Weltgeschichte, unüberwindlich für alle menschliche Kraft, weil es so viele Elemente der Wahrheit in sich aufgenommen hat, unüberwindlich für die am meisten, die das Wort gefälscht haben.
Kennen wir noch diese Waffen gegen Rom, die ich hier anzubieten wage, oder sind sie völlig verloren gegangen?

Zwingli über den Segen der Predigt

Möge also unter eurer [der Preidger] Führung der vorderste von allen Propheten [Jesaja] bei den Obrigkeiten, den Städten und Völkern seine Posaune ausstrecken und möge er auffordern, dem Herrn den Weg zu bereiten – dann werdet ihr einsehen, dass es nicht aus frechem Eigensinn, sondern aus Pflichtbewusstsein geschieht, wenn unsere Propheten unsere Sitten, die vernachlässigte Gottesfurcht, die vernachlässigte Gerechtigkeit, die missachteten Gesetze ein bisschen scharf angreifen […] So sei denn Jesaja der Spürhund, der vom Einschlafen und Verwedeln nichts wissen will! […] O glückliche Obrigkeiten, Städte und Völker, bei denen der Herr durch seine Knechte, die Propheten, freimütig redet! Denn so wird die Gottesfurcht wachsen, die Unschuld wiederkehren und die Gerechtigkeit herrschen können! […] So möge denn der Herr dem frommen Beginnen gewogen sein, auf dass seine Herrlichkeit mitsamt unserer Unschuld mehr und mehr wachse! Amen.

Das Amt der Schlüssel – ein Weg zur Reformation

Mein Artikel über »Das Amt der Schlüssel« aus Bekennende Kirche Nr. 41 ist nun auch als Audio-Datei verfügbar zum Anhören oder Speichern.

Neujahrspredigt eines Heidelberger Theologen

Nicht von 2010, sondern von 1617 stammt die Neujahrspredigt des Abraham Scultetus (Schultheiss).