Der Genfer Reformator Johannes Calvin – einer, der wohl kaum in der Gefahr stand, blind die römisch-katholische Sicht der Kirche als autonome Heilsanstalt aufzunehmen – verlegt das christliche Leben andererseits auch nicht, wie manche vielleicht erwarten würden, ganz in unser innerliches Befinden hinein.
»Wer sind meine Geschwister?« – Eine Meditation über einen Gedanken von Calvin
Wichtige Ressource zur Predigt
Am kommenden Tag des Herrn wird es d.v. in der Predigt über
Mt 5,17-20 um »Christus und das Gesetz – Der Christ und das Gesetz« gehen.
Da an der Auslegung dieser Stelle viel hängt – etwa das Verhältnis des Alten zum Neuen Testament; das Verhältnis von Gesetz und Evangelium; sowie unsere Stellung als Christen zum Gesetz – lohnt es sich, neben der Predigt noch etwas tiefer zu graben.
Aus unserem Bekenntnis: »Über die wahre Kirche«
Wir glauben, dass man mit der größten Sorgfalt und Klugheit aus dem Wort Gottes prüfen und unterscheiden muss, welches diese wahre Kirche ist, da alle Sekten, so viele ihrer heute in der Welt bestehen, den Titel und Namen der Kirche annehmen und vorschützen. Wir reden jetzt aber durchaus nicht von der Gemeinschaft der Heuchler, welche in der Kirche mit den Guten vermischt sind und zugleich unter diesem Titel der Kirche verborgen sind, aber nicht eigentlich zur Kirche gehören, wenn sie auch in derselben leiblich gegenwärtig sind, sondern von der Unterscheidung des Leibes und der Gemeinschaft der wahren Kirche von allen anderen Sekten, die sich rühmen, Kirche zu sein. Die Kennzeichen, durch welche die wahre Kirche sich von jenen unterscheidet, sind diese: wenn sich die Kirche der reinen Predigt des Evangeliums und der lauteren Verwaltung der Sakramente nach der Einsetzung Christi bedient; wenn sie sich der Kirchenzucht recht zur Besserung der Fehler bedient; wenn sie schließlich (damit wir alles mit einem Wort zusammenfassen) alles nach der Vorschrift des Wortes Gottes tut und alles, was ihm widerstreitet, von sich weist und Christus als einziges Haupt anerkennt. An diesen Kennzeichen kann die wahre Kirche, von der sich keiner trennen darf, mit Sicherheit erkannt werden.
Audio & Video zur Heidelberger Konferenz für Reformierte Theologie 2011 jetzt verfügbar
Vom 15. auf den 16. September fand die 2. Heidelberger Konferenz für Reformierte Theologie statt. Dr. Johannes W. Maris, Dr. Victor D´Assonville und Dr. Bernhard Kaiser sprachen zum Thema »Credo – Was die Kirche bekennt …«
Abendmahlsgemeinschaft ist Bekenntnisgemeinschaft
Am kommenden Tag des Herrn, dem 7. August, werden wir d.v. wieder das Herrnmahl feiern. Dazu sind grundsätzlich alle Mitglieder der Gemeinde eingeladen, sowie diejenigen, die durch ein Zeugnis ihrer Mitgliedschaft (von einer anderen Kirche) zugelassen wurden.
Erastus und die (Wieder-)Einführung des Brotbrechens
Thomas Erastus (geb. Lüber; 1524–1583) war ein Schweizer, der in Basel, Bologna Medizin studierte, die medizinische Forschung der Zeit radikal erneuerte und später Leibarzt verschiedener Fürsten wurde.
Die (Heils-)Notwendigkeit der Kirche – römisch oder reformatorisch?
Unter dieser Überschrift ist mein Artikel in der neusten Ausgabe der Bekennenden Kirche erschienen.
Hier können Sie den Artikel anhören:
Die (Heils-)Notwendigkeit der Kirche
Sabbatlektüre: »Am dritten Tage auferstanden von den Toten…« (Johannes Calvin)
Ohne die Auferstehung wäre alles, was wir bisher gesagt haben, eitel Stückwerk. Denn in der Kreuzigung, im Tode, im Begräbnis Christi wird ja lauter Schwachheit offenbar, und der Glaube muß also über das alles hinwegkommen, um zu rechter Kraft zu gelangen.
Was hat Christus am Kreuz vollbracht?
Am vergangenen Sonntag haben wir im Kirchlichen Unterricht unsere Reihe über den Heidelberger Katechismus kurz unterbrochen, um uns der wichtigen Frage »Was hat Christus am Kreuz vollbracht?« zu widmen. Dabei wurden verschiedene Antworten präsentiert und ins Licht der Heiligen Schrift gestellt. Der Vortrag kann hier angehört und heruntergeladen werden.


