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Eine alte reformierte Kirchenordnung zum Herrnmahl




Die Kirchen-Ordnung der Christlich-Reformirten Gemeinen in den Ländern Jülich und Berg von 1671 geht auf einen noch hundert Jahre älteren reformierten Vorläufer zurück – die Artikel der Synode von Emden 1571, die wiederum auch ein Vorläufer der Dordrechter Kirchenordnung von 1619 ist (die wir als die unsere angenommen haben).

Die Kirchenordnung von 1671 blieb in Kraft bis in die 30er Jahre des 19. Jahrhunderts. Im Zuge der Unionsbemühungen in den evangelischen Kirchen wurde zwar etliches übernommen in die neuen Kirchenordnungen, wesentliches allerdings auch gestrichen.

Besagte Kirchenordnung wurde auch von der Niederländisch-reformierten Gemeine Elberfeld unter Kohlbrügge akzeptiert, wie in dem Gründungsbericht (S.6) zu lesen ist.

Hier möchte ich gerne das Interesse lenken auf die Aussagen dieser Kirchenordnung zur Feier, Teilnahme und Zulassung zum Sakrament des Herrnmahls. Darin schlägt uns eine Ordnung und eine Wertschätzung dieses Sakraments entgegen, wie man sie heute kaum noch kennt.

Hier habe ich die vier entsprechenden Seiten zum bequemeren Auffinden ausgeschnitten:




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