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Kinder im Gottesdienst: Ärgernis oder Segen?

Unsere reformierte Theologie hat ein besonderes »Herz für Kinder«, ganz im Sinne Christi, der sagte:

Lasst die Kinder zu mir kommen und wehrt ihnen nicht; denn solcher ist das Reich Gottes! (Mk 10,14)

Unser Katechismus sagt in Frage 74:

[…] sie gehören ebenso wie die Erwachsenen in den Bund Gottes und seine Gemeinde.

Während es früher ganz selbstverständlich war, dass Gottesdienste Familiensache waren (daher auch die »Familienbänke«, wie auf dem Foto oben zu sehen), wird heute die Familie meist aufgespalten nach Altersgruppen.

Wir unterstützen das nicht. Kinder sind Mitglieder der Gemeinde ebenso wie Erwachsene. Wir möchten, dass sie in den Gottesdiensten Kinder lernen, mit den Eltern gemeinsam Gott anzubeten und – nach ihren Fähigkeiten – der Predigt und dem Gottesdienst folgen. Natürlich geht das nicht immer reibungslos ab. Natürlich erfordert das Training zuhause, d.h. Erziehung (z.B. zum Stillsitzen). Natürlich gibt es unter Umständen einen gewissen Geräuschpegel im Gottesdienst durch Kinder, die ihre Stifte fallen lassen oder Mama fragen: »Was heißt denn das…?«

Doch das soll so sein. Kinder haben nicht weniger Recht im Gottesdienst zu sein als Erwachsene.

Pastor Michael Brown hat auf seiner Webseite einen hilfreichen Artikel veröffentlich (der zweite Teil kommt noch) zu diesem Thema, den ich denen empfehlen möchte, die Englisch lesen und verstehen können.

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