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Liturgie 12. Dezember 2010








Votum: Psalm 124,8

Ruf zur Anbetung:  Jesaja 62,10-11

»Geht hin, geht hin durch die Tore! Bereitet dem Volk den Weg; macht Bahn, macht Bahn! Räumt die Steine weg! Hebt das Banner hoch empor über die Völker! Siehe, der HERR lässt verkündigen bis ans Ende der Erde: ›Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein Heil kommt! Siehe, sein Lohn ist bei ihm, und was er sich erworben hat, geht vor ihm her!‹«

Gruß Gottes: Lukas 2,10

Lobpreis (Gloria Patri):

»Ehr sei dem Vater und dem Sohn / und dem Heiligen Geist. / Wie es war im Anfang / jetzt und immerdar / und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.«

Anrufung des Herrn

Loblied: »Macht hoch die Tür, die Tor macht weit«, Str. 1,3

Gemeinsames Sündenbekenntnis:

Alle: Herr, unser Gott, wir kommen vor Dich als Deine Kinder. Heute und alle Tage haben wir Deine Gnade nötig. Wir bekennen, dass wir gegen Dich gesündigt haben in den vergangenen Tagen. Wir haben Deine Gebote gebrochen. Wir haben allesamt gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die wir vor Dir, Gott, haben sollten. Wir haben Dich nicht geliebt mit ganzen Herzen, mit ganzer Seele, mit ganzer Kraft und mit unserem ganzen Denken. Auch unseren Nächsten haben wir nicht geliebt wie uns selbst. Wir sind schon in Sünde geboren und haben in Sünde weiter gemacht unser ganzes Leben. Wir sind nicht Einer besser und Einer schlechter als der Andere. Wir sind allesamt dieselben Sünder vor Dir, dem heiligen, makellosen Gott. Und wenn unsere Schuld auf uns bleibt, dann erwartet uns nichts als allein das sichere Gericht.
Weil wir aber wissen, dass Du barmherzig und gnädig bist, langsam zum Zorn und von großer Gnade und Treue, deshalb vertrauen wir auf Deine Gnade. Entsündige uns mit Ysop, so werden wir wieder rein; wasche uns mit dem Blut Deines Sohnes, so werden wir weißer als Schnee! Vergib uns unsere Schuld um Deines Sohnes willen, in dessen Namen wir beten. Amen.

Absolution:           Jesaja 53,4-5

Das Gesetz Gottes:                          Dekalog

Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus der Knechtschaft geführt habe. 
Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. 
Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis von Gott machen. 
Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen. 
Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligest. 
Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren. 
Du sollst nicht töten. 
Du sollst nicht ehebrechen. 
Du sollst nicht stehlen. 
Du sollst kein falsch Zeugnis reden gegen deinen Nächsten. 
Du sollst nicht begehren, was deinem Nächsten gehört. 
Amen.

Dankpsalm: Psalm 105, V.1&2

Schriftlesung:  Jesaja 40,1-11

Morgengebet & Vater Unser

Kollekte

Bekenntnis des Glaubens (Nizänum):

Alle: Wir glauben an den einen Gott, den Vater, den Allmächtigen, der alles geschaffen hat, Himmel und Erde, die sichtbare und die unsichtbare Welt.
Und an den einen Herrn Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn, aus dem Vater geboren vor aller Zeit: Gott von Gott, Licht vom Licht, wahrer Gott vom wahren Gott, gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater; durch ihn ist alles geschaffen. Für uns Menschen und zu unserem Heil ist er vom Himmel gekommen, hat Fleisch angenommen durch den Heiligen Geist von der Jungfrau Maria und ist Mensch geworden. Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus, hat gelitten und ist begraben worden, ist am dritten Tage auferstanden nach der Schrift und aufgefahren in den Himmel. Er sitzt zur Rechten des Vaters und wird wiederkommen in Herrlichkeit, zu richten die Lebenden und die Toten; seiner Herrschaft wird kein Ende sein.
Wir glauben an den Heiligen Geist, der Herr ist und lebendig macht, der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht, der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird, der gesprochen hat durch die Propheten, und die eine, heilige, katholische* und apostolische Kirche. Wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung der Sünden. Wir erwarten die Auferstehung der Toten und das Leben der kommenden Welt. Amen.

Bekenntnislied: »Wie soll ich dich empfangen…«, Str. 1, 4&8

Gebet zur Erleuchtung

Schriftlesung:   Epheser 4,11–16

Predigt: »Eine Geschichte von zwei Kirchen«  (Epheser 4,14-16 - 28. Teil der Reihe)

Danklied: »Wie soll ich dich empfangen…«, Str. 9&10

Segen & Sendung:  Hebräer 13,20-21


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