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Liturgie 8. August 2010

Votum: Psalm 124,8

Ruf zur Anbetung: Psalm 150

Gruß Gottes: Offenbarung 1,4–5

Lobpreis: »Ehr sei dem Vater…« (Gloria Patri)

Anrufung des Herrn

Gemeinsames Sündenbekenntnis:

Herr, unser Gott, wir kommen vor Dich als Deine Kinder. Heute und alle Tage haben wir Deine Gnade nötig. Wir bekennen, dass wir gegen Dich gesündigt haben in den vergangenen Tagen. Wir haben Deine Gebote gebrochen. Wir haben allesamt gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die wir vor Dir, Gott, haben sollten. Wir haben Dich nicht geliebt mit ganzen Herzen, mit ganzer Seele, mit ganzer Kraft und mit unserem ganzen Denken. Auch unseren Nächsten haben wir nicht geliebt wie uns selbst. Wir sind schon in Sünde geboren und haben in Sünde weiter gemacht unser ganzes Leben. Wir sind nicht Einer besser und Einer schlechter als der Andere. Wir sind allesamt dieselben Sünder vor Dir, dem heiligen, makellosen Gott. Und wenn unsere Schuld auf uns bleibt, dann erwartet uns nichts als allein das sichere Gericht. Weil wir aber wissen, dass Du barmherzig und gnädig bist, langsam zum Zorn und von großer Gnade und Treue, deshalb vertrauen wir auf Deine Gnade. Entsündige uns mit Ysop, so werden wir wieder rein; wasche uns mit dem Blut Deines Sohnes, so werden wir weißer als Schnee! Vergib uns unsere Schuld um Deines Sohnes willen, in dessen Namen wir beten. Amen.

Absolution: Römer 8,33–34

Das Gesetz Gottes (Dekalog):

Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus der Knechtschaft geführt habe. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis von Gott machen. Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen. Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligest. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren. Du sollst nicht töten. Du sollst nicht ehebrechen. Du sollst nicht stehlen. Du sollst kein falsch Zeugnis reden gegen deinen Nächsten. Du sollst nicht begehren, was deinem Nächsten gehört. Amen.

Dankpsalm: Psalm 118, Verse 1, 12–14

Schriftlesung: 1. Mose 13

Morgengebet

Kollekte

Bekenntnis des Glaubens (Heidelberger Katechismus, 16. Sonntag):

Frage 40: Warum hat Christus den Tod erleiden müssen? Um der Gerechtigkeit und Wahrheit Gottes willen konnte für unsere Sünde nicht anders bezahlt werden als durch den Tod des Sohnes Gottes.

Frage 41: Warum ist er begraben worden? Damit wird bezeugt, dass er wirklich gestorben ist.

Frage 42: Warum müssen wir noch sterben, obwohl Christus für uns gestorben ist? Unser Tod ist nicht eine Bezahlung für unsere Sünde, sondern nur ein Absterben der Sünden und Eingang zum ewigen Leben. Frage

Frage 43: Welchen weiteren Nutzen haben wir aus Opfer und Tod Christi am Kreuz? Durch die Kraft Christi wird unser alter Mensch mit ihm gekreuzigt, getötet und begraben, damit die Sünde uns nicht mehr beherrscht, sondern wir uns ihm zu einem lebendigen Dankopfer hingeben.

Frage 44: Warum folgt hinabgestiegen in das Reich des Todes? Damit wird mir zugesagt, dass ich selbst in meinen schwersten Anfechtungen gewiss sein darf, dass mein Herr Christus mich von der höllischen Angst und Pein erlöst hat, weil er auch an seiner Seele unaussprechliche Angst, Schmerzen und Schrecken am Kreuz und schon zuvor erlitten hat. Amen.

Bekenntnislied: »Wie groß ist des Allmächtgen Güte«

Schriftlesung: Epheser 2,13–18

Gebet zur Erleuchtung

Predigt: »Friede mit Gott & Friede miteinander« (Epheser 2,14–18; 15. Predigt der Reihe Über den Epheserbrief)

Danklied: »Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren«

Segen & Sendung

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