Blog

Mitgliedschaft in einer bekennenden Kirche

Eine Frage, die mir immer wieder gestellt wird, ist die Frage nach den Anforderungen für Mitgliedschaft in einer reformierten Kirche. Natürlich kann ich nicht von »allen reformierten Kirchen« reden. Vielmehr möchte ich versuchen, in Kürze die Anforderungen für Mitgliedschaft in der SERK zu beschreiben. (In Kürze deshalb, weil wir einen ganzen Mitgliedschaftskurs von zehn Einheiten à einer Stunde damit verbringen, diese Fragen zu beantworten.) Vieles entspricht allerdings der Praxis in anderen reformierten Kirchen weltweit.

Die Anforderung für die Mitgliedschaft bei der SERK ist schlicht und ergreifend, dass man sich als Sünder erkennt, seine Sünden bereut, an den Herrn Jesus Christus glaubt, wie er uns im Evangelium gemäß der Heiligen Schrift vorgestellt wird und diesen Glauben öffentlich bekennt; dass man ihm dienen will als lebendiges Glied der Gemeinde; und dass man sich „den Ermahnungen und der Zucht der Kirche zu unterwerfen“ bereit ist.

Doch was bedeutet, „an den Herrn Jesus Christus zu glauben“? Was schließt dies alles mit ein? Was ist „das Evangelium“? Was ist die „Heilige Schrift“? Wer oder was ist „die Kirche“, deren „Zucht“ ich mich zu „unterwerfen“ habe? Und so weiter und so fort…

Wie sollen diese Fragen beantwortet werden? Hier kommt das Bekenntnis der SERK ins Spiel.

Die SERK ist eine konfessionelle Kirche. Das heißt, dass die SERK ein kirchliches Bekenntnis hat, das konkret, gültig und verbindlich ist. Etwas detaillierter beschreibe ich das in einem Artikel über die Funktion und Autorität des kirchlichen Bekenntnisses.

Kurz gefasst bedeutet das kirchliche Bekenntnis: „So verstehen wir als Kirche die Heilige Schrift!“ Natürlich bleibt ein Autoritätsgefälle zwischen der Heiligen Schrift und den Bekenntnissen bestehen. Bekenntnisse sind niemals gleichzusetzen mit der Heiligen Schrift! Sie sind und bleiben menschliche Formulierungen, auch als kirchlich sanktionierte Dokumente. Sie sind in ihrer Autorität abgeleitet (eine „normierte Norm“), während die Heilige Schrift eine direkte Autorität ausübt (als „normierende Norm“). Auch wenn wir unser kirchliches Bekenntnis für biblisch halten, bleibt es doch kritikfähig. Bekenntnisse können und sollen niemals biblische Exegese und biblische und systematische Theologie ersetzen. Vielmehr müssen auch gute, bewährte Bekenntnisse ständig am Maßstab der Heiligen Schrift gemessen und überprüft werden. (Daher die vielen kleineren und größeren Änderungen in den meisten reformierten Bekenntnissen im Lauf der Zeit. Sie haben eben keinen „kanonischen“ Status.)

So lange eine reformierte Kirche jedoch ein Bekenntnis (oder mehrere) als ihr kirchliches Bekenntnis adoptiert hat, ist es gültig für alle kirchlichen Zwecke – es ist der Standard der Lehre innerhalb der Kirche; es ist der Standard für die Ordination ihrer Amtsträger (Pastoren, Älteste, Diakone); es ist der Standard für kirchliche Gemeinschaft und Einheit („Ökumene“). Es ist aber damit auch der Standard für Mitgliedschaft sowie für Tischgemeinschaft am Tisch des Herrn im Sakrament des Abendmahls.

Bekennende Kirchen – also Kirchen, die ein Bekenntnis formal adoptiert haben (und Bekenntnisse nicht lediglich „gut“ finden) – drücken damit verbindlich aus, welche Lehre und Praxis sie für biblisch halten und welche nicht. Diese Lehre gilt für die ganze Kirche!

Manche reformierte Kirchen halten es für ausreichend, wenn ihre Amtsträger am Maßstab des Bekenntnisses gemessen werden, nicht jedoch ihre Mitglieder. Doch eine Kirche besteht aus mehr als nur aus ihren Amtsträgern. Sie besteht aus ihren Gliedern und ihren Unter-Hirten. Eine Kirche ist zum Beispiel nicht schon allein dadurch „lutherisch“, dass sie einen lutherischen Pastor hat, auch wenn sie dreihundert Mitglieder hat, die etwa allesamt nach ihrem Bekenntnis Baptisten oder Mennoniten sind. Eine bekennende Kirche besteht aus bekennenden Mitgliedern und bekennenden Amtsträgern.

Eine reformierte Kirche, die potentielle Mitglieder interviewt und merkt, dass jene den reformierten Glauben nicht kennen oder gar bewusst ablehnen, würde sich doppelt schuldig machen. Die Ältesten, denen die Aufnahme in die Mitgliedschaft gemeinsam obliegt, würden sich erstens dadurch schuldig machen, dass sie ihr eigenes Gelübde, „den reformierten Glauben“ als „die biblische Lehre“ aufrecht zu erhalten und zu propagieren und zu verteidigen, brechen. Zweitens machen sie sich schuldig, indem sie den zukünftigen Gemeindegliedern mit ihrer Aufnahme in die Gemeinde suggerieren, dass ihre mangelhafte oder falsche Lehre »in Ordnung« ist und irgendwie in Einklang zu bringen ist mit der Mitgliedschaft in einer Kirche, die ganz offensichtlich etwas ganz anderes lehrt und glaubt.

Eine Gemeindeleitung hat aber vor Gott nicht die Freiheit, entweder Sünden oder falsche Lehre in der Kirche zu tolerieren. Es ist nicht ihre Kirche, sondern die „Kirche Jesu Christi“. Die Autorität der Ältesten ist abgeleitet von Jesus Christus selbst – und Er drückt nicht ein Auge zu, wenn es um biblische Lehre geht, nur damit Leute sich einer Gemeinde anschließen können.

Sicherlich ist nicht alle falsche Lehre sündhaft. Viel „falsche Lehre“ ist schlicht und einfach Unwissenheit. Oft sind Christen einfach nicht ausreichend belehrt worden. Doch Solche in die Mitgliedschaft zuzulassen, die Dinge glauben (und deshalb möglicherweise auch verbreiten!), die dem Bekenntnis einer Kirche zuwider laufen, würde bedeuten, Spaltung in der Gemeinde heraufzubeschwören. So etwas darf eine Gemeindeleitung nicht tolerieren.

Ein Beispiel: ein Gemeindemitglied beginnt nach einigen Jahren plötzlich auf seiner Webseite die Ansicht zu verbreiten, dass Gott den Menschen nicht geschaffen habe. Die Gemeindeleitung kann das nicht tolerieren, sondern muss das Gespräch suchen und das Mitglied ermahnen. Wenn das Mitglied sich aber auch nach allen Gesprächen nicht ermahnen lässt, kann die Folge sein, dass es exkommuniziert (d.h. aus der Gemeinschaft der Gemeinde und damit auch vom Herrnmahl ausgeschlossen) wird, weil es falsche Lehre verbreitet und sich der Zucht der Gemeindeleitung nicht unterordnet. Wenn dieselbe Gemeindeleitung nun ein neues Mitglied aufnehmen würde, das möglicherweise dieselbe Ansicht vertritt (dass der Mensch nicht von Gott geschaffen wurde), aber gar nicht danach fragt, hätten wir dann nicht einen frappierenden Doppelstandard der Mitgliedschaft?

Langjährige Mitglieder, deren Bekenntnis nicht (mehr) dem kirchlichen Bekenntnis entspricht und die sich nicht bußfertig und einsichtig zeigen – das ist ja immer der Knackpunkt in Fragen der Kirchenzucht! – werden exkommuniziert. Sollen dann neue Mitglieder, deren Bekenntnis das genau so wenig tut, zugelassen werden? »Das sei ferne!« um mit dem Apostel zu reden.

Deshalb ist es notwendig, dass potentielle Mitglieder befragt werden nach dem kirchlichen Bekenntnis und diesem zustimmen, ja sich dieses zu Eigen machen.

In nahezu allen christlichen Kirchen ist irgend eine Form des „öffentlichen Bekenntnisses des Glaubens“ eine Anforderung für Mitgliedschaft. In reformierten Kirchen auch (abgesehen von den Kindern, die schon durch die Taufe Mitglieder der Gemeinde sind, aber ihren eigenen Glauben bekennen müssen, wenn sie heranwachsen, bevor sie zum Tisch des Herrn kommen dürfen). Doch manche reformierte Kirchen unterscheiden unnötigerweise oder tragischerweise zwischen dem „öffentlichen Bekenntnis“, das neue Mitglieder ablegen, und dem »kirchlichen Bekenntnis«.

Das scheint mir sehr inkonsequent zu sein. Diese Unterscheidung ist biblisch gesehen nicht haltbar – und darüber hinaus entspricht sie auch nicht der historischen reformierten Praxis. In den historischen reformierten Kirchen (des 15., 16. und 17. Jahrhunderts in den Niederlanden, in Deutschland und anderswo, teilweise bis heute) bedeutetet, ein „öffentliches Bekenntnis des Glaubens“ abzulegen, den Glauben der Kirche zu bekennen. Nicht weniger und nicht mehr. Wenn etwa ein getauftes Kind, in der Gemeinde herangewachsen, seinen Glauben bekennen will, um zum Tisch des Herrn kommen zu können, dann ist das nicht irgend ein diffuser Glaube, sondern dann ist das der reformierte Glaube. Dafür wird im Katechismusunterricht der Gemeinde gesorgt. In der Katechese lernen die Kinder und Jugendlichen den Glauben, das Bekenntnis der Kirche kennen. Wenn sie bereit sind, ihren Glauben zu bekennen, dann ist das eben jener reformierte Glaube und kein anderer.

Wollen wir aber wirklich von unseren Kindern erwarten, dass sie sich den Glauben der Kirche aneignen, aber von neuen Mitgliedern erwarten wir das nicht? Das wäre sicherlich ein gutes Rezept für Verwirrung oder gar Bitterkeit bei den Kindern – und für Zwietracht im Leib Christ.

Die SERK fordert von den Kindern der Gemeinde nicht weniger und nicht mehr als von anderen Mitgliedern oder potentiellen Mitgliedern – nämlich dass sie alle mit einem Mund das Bekenntnis der Kirche bekennen und es mit einem Herzen glauben!

Selbstverständlich stellen sich hier einige praktische Fragen. Drei davon möchte ich kurz aufgreifen:

1. Wie vertraut müssen zukünftige Mitglieder mit dem Bekenntnis sein, bevor sie Mitglieder werden können?

Das ist eine gute und praktische Frage. Wir sagen den potentiellen Mitgliedern im Mitgliedschaftskurs immer wieder: Niemand muss ein Theologe sein, um sich einer bekennenden reformierten Kirchen anzuschließen!

Als Faustregel gilt: wer die Bekenntnisse intensiv und mehrfach gelesen hat; wer den Mitgliedschaftskurs mit Interesse verfolgt hat (samt der wenigen kleineren Hausaufgaben); wer über eine gewisse Zeit regelmäßig an den Gottesdiensten und den anderen Lehrveranstaltungen der Gemeinde teilgenommen hat und mit den Predigten und der Lehre einverstanden ist – und wer dann keine Widersprüche feststellt, der kann vielleicht schon Mitglied werden. (Abschließend wird das von dem Kirchenrat in einem Gespräch festgestellt.) Es geht nicht darum, dass man als potentielles Mitglied die Bekenntnisse in ihrer Tiefe, Breite und Höhe kennen und verstanden haben muss. Das erfordert jahrelange Lehre und einen Reifeprozess, der ja so richtig erst innerhalb der Gemeinde (unter der regelmäßigen Verkündigung sowie dem Gebrauch der Sakramente) geschieht. Manchmal fehlen einem Kandidaten nur ein paar „Puzzleteile“ biblischer Lehre und schon kann er beispielsweise die reformierte Lehre von der Kindertaufe verstehen und auch teilen. Manchmal kann sogar im Mitgliedschaftskurs selbst in Bezug auf bestimmte reformierte Lehren „der Groschen fallen“.

Natürlich kann und soll diese Übereinstimmung mit dem kirchlichen Bekenntnis nicht forciert werden. Sowohl zukünftige Mitglieder als auch die Amtsträger müssen diesen Punkt sehr ernst nehmen, da er weitreichende Konsequenzen mit sich trägt. Deshalb tendieren wir in der SERK zu der altkirchlichen Praxis, dass vor der Mitgliedschaft ein längerer Zeitraum der Unterweisung stehen sollte. Wir brauchen alle Raum zum Wachstum! Der Weg zur Mitgliedschaft in der SERK ist zu vergleichen mit einer Verlobungszeit. Auch wenn man sich hier nicht „ewig“ bindet, sollte trotzdem ein Prozess der Prüfung vorausgehen. In dieser Zeit ist es besonders die Aufgabe der Lehrer der Gemeinde, sich geduldig mit den Interessenten auseinanderzusetzen, ihnen Ressourcen zum besseren Verständnis der reformierten Lehre anzubieten, ihnen auf jede erdenkliche Weise zu helfen, dass sie eines Tages mit gutem Gewissen sagen können: „Ich möchte vor der Gemeinde Bekenntnis meines Glaubens ablegen – das biblische Bekenntnis der SERK!“ Wenn dies geschieht, ist das ein wunderbarer Tag!

Es ist aber natürlich auch Aufgabe der Kandidaten, sich intensiv mit den Punkten zu beschäftigen, an denen sie Schwierigkeiten mit dem kirchlichen Bekenntnis haben. Schwierig wird es vor allem da, wo Leute schon mit einer Liste von Widersprüchen zu uns kommen, sich nicht belehren lassen, nicht wachsen wollen, aber trotzdem Mitglieder werden wollen. Das sind sicherlich keine guten Voraussetzungen.

2. Besteht mit solch einer Praxis nicht die Gefahr des Formalismus, des Lippenbekenntnisses?

Sicherlich! Überall wo es formale Anforderungen für Mitgliedschaft gibt, formale Anforderungen an den Glauben, den wir bekennen, besteht auch die Gefahr, dass Einzelne diese Anforderungen auch rein formal erfüllen. Es ist durchaus denkbar, dass jemand nur sagt, dass er den reformierten Glauben teilt, während er es in Wirklichkeit gar nicht tut. Doch diese Gefahr besteht auch in Kirchen und Gemeinden, deren Bekenntnis lediglich lautet: „Ich glaube an Jesus!“ Es ist eine ganz wichtige Aufgabe der Hirten der Gemeinde, nicht nur auf das Wissen der Kandidaten zu achten, sondern auch auf ihre Herzenshaltung. Wir können niemandem ins Herz schauen. Das kann nur Gott (vgl. 1Sam 16,7). Und trotzdem kann ein Bekenntnis auch vor dem menschlichen Auge mit dem Leben eines Kandidaten übereinstimmen oder eben auch nicht. Das gilt aber genauso für langjährige Mitglieder. Dies zu verhindern ist auch die Aufgabe der pastoralen Seelsorge bzw. der Kirchenzucht durch die Amtsträger der Kirche.

Die SERK will sicherlich kein Lippenbekenntnis erreichen, sondern das, was unser Glaubensbekenntnis ganz zu Beginn ausdrückt: „Wir glauben von Herzen und bekennen mit dem Munde…“ (Art. 1)

3. Ist es nicht eine Verletzung des Gewissens des Einzelnen, wenn er sich auf ein menschengemachtes Bekenntnis verpflichten muss, das er vielleicht nicht einmal teilt?

Auch eine gute Frage! Reformierte Kirchen haben immer großen Wert auf die Gewissensfreiheit gelegt. Es war und ist ihnen wichtig, dass all ihre Praktiken und Lehren fest auf die Heilige Schrift allein gegründet sind, da die Heilige Schrift bzw. Jesus Christus allein der »Herr des Gewissens« ist und es binden kann.

Dass wir unser kirchliches Bekenntnis nicht lediglich für „menschengemacht“ halten, sondern sagen: „was unser Bekenntnis sagt, sagt die Schrift – und umgekehrt“, habe ich bereits anderswo erläutert und eingangs noch einmal aufgegriffen. Wenn wir uns selbst als Kirche freiwillig an unser Bekenntnis binden, dann tun wir das genau deshalb, weil wir es in allen seinen Stücken für biblisch halten … und zwar so lange, bis uns jemand eines Besseren belehrt.

Eine Kirche nicht das Recht, das Gewissen des Einzelnen zu binden in Dingen, die dem Wort Gottes widersprechen. In Lehren und Praktiken, die biblisch sind, muss die Kirche jedoch die Gewissen ihrer Glieder binden – und zwar nicht an sich, sondern an das Wort Gottes!

Doch davon abgesehen kann der Bekenntnisstand einer Kirche wie der unseren gar nicht das Gewissen des Einzelnen verletzen, da niemand gezwungen wird, sich der SERK als Mitglied anzuschließen. Neben der SERK gibt es noch viele andere Kirchen, wo jemand, der unser Bekenntnis nicht teilt, vielleicht besser aufgehoben ist. Wir freuen uns über jeden, der sich uns anschließt und sind traurig über jeden, der es nicht kann. Doch Mitgliedschaft in der SERK ist, wie bei den meisten anderen Kirchen eine völlig freiwillige Angelegenheit (was nicht bedeutet, dass die Kirchenmitgliedschaft an sich für einen Christen eine freiwillige Angelegenheit wäre!). Wir sind gerne bereit, mit Interessenten viel Zeit zu verbringen, um ihnen nach Vermögen zu helfen, unser Bekenntnis besser zu verstehen. Es wäre niemandem damit geholfen, wenn sich jemand „gezwungen“ fühlt, etwas zu bekennen, was er im Herzen nicht glaubt.

4. Und wie sieht das „öffentliche Bekenntnis“, das in die Mitgliedschaft einmündet, ganz praktisch aus?

Natürlich erwarten wir nicht, dass die neuen Mitglieder alle unsere Bekenntnisse auswendig hersagen können. Der Prozess läuft so, dass Interessenten eine gewisse Zeit die SERK und ihre „Lehrveranstaltungen“ besucht haben sollten, bevor sie sich zu einem Mitgliedschaftskurs anmelden. Dieser formale Prozess sollte aber begleitet sein vom informellen, persönlichen Gespräch mit den Amtsträgern, wenn inhaltliche Fragen auftreten oder bestehen bleiben. Nach dem Mitgliedschaftskurs gibt es ein Abschlussgespräch mit dem Kirchenrat (Pastor plus den Ältesten, soweit vorhanden). Wenn alle Zeichen auf grün stehen, wird dann ein Termin festgesetzt, an dem die Kandidaten im Gottesdienst feierlich ihren Glauben (und damit den Glauben der Kirche!) bekennen. Dies tun wir, in dem wir ihnen gemeinsam anhand eines Formulars vier Fragen stellen. Unter anderem werden sie gefragt: „Glaubst Du von ganzem Herzen die Lehre des Wortes Gottes wie sie im Bekenntnis dieser christlichen Kirche zusammengefasst und gelehrt wird?“ – Dieses Bekenntnis ist aber, wie bereits erläutert, nichts anderes als der Bekenntnisstand der SERK – der Heidelberger Katechismus, das Niederländische Glaubensbekenntnis, die Dordrechter Lehrregel.

Das Formular ist hier online zu finden.

Ähnliche Beiträge:

Dieser Artikel wurde veröffentlicht in Bekenntnisse, Mitgliedschaft. Lesezeichen dauerhaft abspeichern.

Comments are closed.