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»Reverend«, »Dominee«, »Pfarrer«, »Pastor«…

Nachdem ich bisher nur »Lizentiat« war, d.h. eine Lizenz einer reformierten Kirche hatte, als Anwärter auf das Pastorenamt regelmäßig das Evangelium zu verkünden, und nachdem ich in den vergangenen Monaten die letzten Examen hinter mich gebracht habe, fand am Freitag, dem 29. Oktober 2010, nun mein Ordinationsgottesdienst statt.

Nun bin ich, durch Gottes Gnade und Führung, ein »Diener des Wortes Gottes« (verbi divini minister), »Pfarrer«, »Pastor«, »Reverend« oder »Dominee« – je nachdem, welcher Nationalität der Gast ist, der bei dem Ereignis anwesend war.

Auf dem Foto ist der Moment der Handauflegung durch anwesende Pastoren und Älteste festgehalten. In der Heiligen Schrift wird diese Praxis in 1Tim 5,22 und Apg 6,6 erwähnt.

Unser Glaubensbekenntnis sagt über die Berufung und Ordination von Kirchendienern (Art. 31):

Wir glauben, dass die Diener, Ältesten und Diakonen zu diesen ihren Ämtern berufen und gewählt werden müssen durch rechtmäßige Wahl der Kirche bei ernster Anrufung Gottes und nach der Ordnung, welche uns im Wort Gottes vorgeschrieben wird. Es muss sich jedoch jeder sorgfältig hüten, sich nicht durch unerlaubte Mittel zu diesen Ämtern zu drängen. Denn alle müssen warten, bis sie von Gott selbst berufen werden, damit sie ein sicheres Zeugnis ihrer Berufung haben und wissen, dass sie von Gott sei.

Dieses »sichere Zeugnis« meiner Berufung habe ich nun sowohl innerlich als auch äußerlich, durch die Kirche, empfangen. Das ist Grund, Gott zu danken!

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